Blut – der Ursprung – Blut ist Spiegel unseres Denkens und Fühlens

Blut Tuning

Das Blut nimmt seinen Ursprung in einer Stammzelle des roten Knochenmarks. Schädel, Brustbein, Rippen, Hand- und Fußwurzelknochen, Wirbel und Epiphysen der Röhrenknochen sind solche Startplätze.

BlutFünf bis sechs Liter Blut pulsieren durch ein schier unerschöpfliches System von Arterien, Venen und ihren kleinsten Verzweigungen, den Kapillaren. 150.000 Kilometer soll es lang sein, fügt man die Gefäße aneinander. Damit könnten wir dreimal die Erde umspannen. Vergleichbar ist dieses grandiose Netz mit dem Wassersystem der Erde, vom Weltall aus betrachtet. Alle Gewässer bilden einen Kreislauf. Genauso spiegelt es sich in unserem Blutsystem, ein stetiger sich rhythmisch bewegender Kreislauf in elastischen, lebendigen Strukturen.

 

Der pH-Wert von Blut liegt bei 7,4 und wird durch verschiedene Blutpuffer konstant gehalten. Fällt er unter einen bestimmten Grenzwert von ca. 7,35 so spricht man von einer Azidose, einer Übersäuerung. Alkalose bezeichnet einen Blutzustand mit hohem pH-Wert von ca. 7,45. Das Blut ist temperaturempfindlich. Zwischen 37 und 38 Grad Celsius kann es sein Wesen und seine Aufgabe leicht fließend verwirklichen.

Der erste Blutstropfen

BlutDer erste Blutstropfen eines Menschen bildet sich extraembryonal, in der äußersten Peripherie der Eidotter-Anlage. Die Blutinseln der Milz und Leber bilden ab Mitte der Embryonalzeit das Blut. Dann übernimmt das Knochenmark die Blutbildung.

Alle Blutzellen gehen aus einer Mutterzelle, der so genannten pluripotenten hämatopoetischen Stammzelle im roten Knochenmark, hervor. Die Mutterzelle teilt sich regelmäßig in typische Vorläuferzellen, die Progenitorzellen für die verschiedenen Zellarten. Diese Vorstufen der Blutzellen sind unreif oder auch undifferenziert. Unter dem Einfluss von Wachstumsfaktoren entstehen im Knochenmark schrittweise immer reifere Vorstufen, bis schließlich die funktionstüchtigen, ausgereiften roten Blutkörperchen als Erythrozyten, Blutplättchen als Thrombozyten, und der Großteil der weißen Blutzellen als Leukozyten gebildet werden. Eine Ausnahme bilden die Lymphozyten als Untergruppe der Leukozyten. Sie reifen zum Teil erst im lymphatischen Gewebe des Körpers, den Lymphknoten, Milz, den Mandeln, Thymusdrüse und Darmschleimhaut zu voller Funktionstüchtigkeit heran.

Jetzt – in diesem Moment – wirbeln 732 Milliarden Leukozyten durch Ihr Blutsystem, 533 Millionen   Milliarden Blutzellen sterben ab, im Fußwurzelknochen läuft die Stammzell- und Blutzellproduktion auf Hochtouren.

Blut – eine vielgestaltige Suspension

BlutBlut ist ein Gemisch aus Blutzellen und einer flüssigen Interzellularsubstanz, dem Blutplasma. Es erfüllt lebenswichtige Informations-, Transport- und wenn sich die Scherkräfte verändern, die auf das Blut einwirken. Dies begründet seine besonderen Fließeigenschaften. Die Blutviskosität ist unter anderem von der Zellzahl, ausgedrückt im Hämatokrit, und von der Plasmaviskosität abhängig.

Das gesamte Blutvolumen eines Erwachsenen beträgt ca. fünf bis sechs Liter. Die zellulären Bestandteile des Bluts machen dabei ungefähr 40-50 Prozent des Blutvolumens aus, der andere Teil wird vom Blutplasma gestellt.

Wasser und Blutproteine wie Albumine und Globuline, Elektrolyte wie Kalium, Natrium und Magnesium, Nährstoffe wie Aminosäuren, Fettsäuren und Glukose bestimmen zu 90 Prozent die Beschaffenheit von Blutplasma. Abbaustoffe sammeln sich hier wie Kohlendioxid, Harnstoff, Harnsäure und Kreatinin sowie eine Vielzahl von Spurenelementen, Vitaminen, Hormonen, Sauerstoff und andere.

Die reifen Blutzellen haben eine relativ kurze Lebensdauer. Bei Blutplättchen und weißen Blutzellen beträgt sie lediglich sieben bis zwölf Tage, bei roten Blutkörperchen immerhin bis zu 120 Tage. Jede Sekunde gehen über zwei Millionen Blutzellen zugrunde, pro Tag sind
 das mehrere Milliarden. Das
 Knochenmark muss
 also ständig
 Nachschub
 produzieren, damit
 das Blut seine lebenswichtigen
 Funktionen 
erfüllen 
kann.            Um 
die Gesundheit des Körpers zu gewährleisten, ist die Blutbildung im Knochenmark so reguliert, dass genau so viele Zellen jeder Reihe gebildet werden, wie zugrunde gehen.

Rubinrote Erythrozyten

Etwa 45 Prozent der Blutflüssigkeit besteht aus Blutzellen, den Erythrozyten oder roten Blutkörperchen, den Leukozyten oder weißen Blutkörperchen und den Thrombozyten oder Blutplättchen.
Der rubinrote Blutfarbstoff Hämoglobin gibt dem Blut seine magische Farbe – ein helleres Rot für das sauerstoffreiche arterielle Blut und ein dunkleres Rot für kohlendioxidreiches, venöses Blut. Hämoglobin ist in den roten Blutkörperchen, den Erythrozyten für die Sauerstoff- und Kohlendioxidbildung an die roten Blutkörperchen zuständig. Vier bis sechs Millionen Erythrozyten pro Mikroliter Blut (entspricht einem Millionstel von 1 Liter) sind im Blut eines Erwachsenen bei der Arbeit. Ein solcher kleiner, flacher, beidseitig leicht eingedellter Erythrozyt trägt bis zu 300 Millionen sauerstoffbindende Hämoglobin-Moleküle.

In der Milz werden die roten Blutkörperchen trainiert und ausgebildet. Überalterte Erys kommen nach ca. 120 Tagen zurück in die Milz und werden hier in die kleinsten noch brauchbaren Teile zerlegt. Das Eisen im roten Blutfarbstoff, das Hämoglobin, wird meist vollständig über die Leber wieder verwendet.

 

Sofort reparierende Thrombozyten

Mit rund 150.000-300.000 Zellen pro Mikroliter Blut folgen die so- fort reparierenden Thrombozyten, auch Blutplättchen genannt. Im Knochenmark werden sie gebildet und nach ca. acht Tagen Einsatz in der Milz, Leber und Lunge abgebaut. Die Thrombozyten, die kleinsten der Blutzellen, haben lebensrettende Fähigkeiten. Sie helfen bei der Blutgerinnung. Wird ein Blutgefäß verletzt, so kommen die Thrombozyten mit dem umlie- genden Bindegewebe, den Glyko- proteinen, in Kontakt, schütten so- fort eine Substanz aus, die andere Thrombozyten zur verletzten Stel- le ruft, und gemeinsam wird nun die verletzte Stelle geschlossen.

Spezialeinheit der Leukozyten

Unter dem Begriff der weißen Blutkörperchen verbirgt sich eine ab- gestimmte Komposition aus 4.000- 9.000 Leukozyten pro ml Blut. Im Knochenmark werden sie aus pluripotenten Stammzellen gebildet. Sie besitzen einen Zellkern und nutzen das Blut nur für kurze Zeit als Transportmedium, bevor sie aktiv in ihre Zielgewebe migrieren. Leukozyten stellen mit den drei Spezialeinheiten, den Monozyten, Granulozyten und Lymphozyten, das entscheidende Bollwerk der Verteidigung, also Abwehr von feindlichen Erregern.

Gut geschulte Lymphozyten

BlutLymphozyten sind im Blut, in den Lymphgefäßen und in den lymphatischen Organen unterwegs. Dazu zählen auch die Milz, die Mandeln und der Thymus. Etwa 20-30 Pro- zent aller weißen Blutkörperchen sind Lymphozyten. Sie können so- gar das Revier verlassen und aus der Blutbahn in die benachbarte Gefäße der Lymphbahnen wechseln, um auch dort die Immunabwehr aufrecht zu erhalten. Sie leben ungefähr sieben Tage.

Sie erkennen alle Fremdstoffe, Viren und Bakterien in unserem Körper. Zum einen steuern sie den Einsatz der Granulozyten und sind zum anderen für die Bildung von Antikörpern zuständig, also denjenigen Eiweißstoffen, die sich auf ganz bestimmte Feinde spezialisiert haben.

Es gibt zwei Arten von Lymphozyten. Die B-Lymphozyten sind für die spezifische und unspezifische Abwehr von Krankheitserregern zuständig. Um diese Aufgabe zu erledigen, bilden die Immunglobuline, sogenannte Antikörper wie IgA, IgG, IgM, IgE. T-Lymphozyten haben eine andere Abwehrmethode. Sie überwachen ständig die Membranzusammensetzung der Körperzellen. Befinden sich krankhafte Veränderungen an dieser Oberfläche, zerstören sie die Zelle.

Große Monozyten Fresszellen

Die Monozyten mit einer Lebensdauer von ca. ein bis zwei Tagen sind zahlenmäßig die kleinste Gruppe. Dafür sind sie sehr groß. Im Blut gibt es keine größeren Zellen als die Monozyten. Monozyten fressen und verdauen Eindringlinge oder abgestorbenes Gewebe nicht nur im Blut. Sie verfolgen diese bis ins Gewebe. Damit sie das tun können, verwandeln sie sich in einkernige   Makrophagen und verrichten hier oft mehrere Wochen bis Monate als Gewebsmakrophagen oder „große Fresszellen“ ihren Dienst.

Überall im Einsatz – die Granulozyen

Die Granulozyten wie Neutrophile, Eosinophile und Baseophile sind die kraftvolle erste Abwehrlinie gegenüber Krankheitserregern. Das Knochenmark produziert täglich mehrere Milliarden Granulozyten. Sie leben nur wenige Tage, doch während einer Infektion kann ihre Anzahl auf das Fünffache anschnellen hierunter. Sie bilden die größte Gruppe mit etwa 60-70 Prozent der weißen Blutkörperchen. Als „Universal-Polizisten“ sind sie verantwortlich für die Abwehr aller möglichen Eindringlinge, wo auch immer sie aufzuspüren sind.

Spezieller Fingerabdruck des Blutes – die Blutgruppen

BlutAls sich die Medizin aus religiösen Bindungen löste und sich mit der ständig erfindungsfreudigen Technik weiter entwickeln konnte, führten neue Untersuchungsmög- lichkeiten 1901 zur Entdeckung der Blutgruppen. In Japan gibt die Frage nach der Blutgruppe inzwischen in Bewerbungsgesprächen Aufschluss über Job-Befähigung.

Eine Blutgruppe beschreibt die individuelle Zusammensetzung der Glykolipide oder Proteine auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen. Diese wirken als Antigene. Wird das Blut verschiedener Blutgruppen gemischt, kommt es zur Verklumpung oder Agglutination der roten Blutzellen, da das Immunsystem Antikörper gegen fremde Antigene bildet. Entstanden sind die Blutgruppen innerhalb von Jahrtausenden, als sich der menschliche Organismus im Laufe seiner Evolution immer wieder anderen Umweltbedingungen anpassen musste.

Blut – Urstoff des Lebens

Unsere Einstellungen gegenüber Menschen, Dingen, Zeiten und Ereignissen bestimmen unser kontantes, oft unbewusstes Denken und unsere Realität. Blut ist ein Frequenzempfänger und reagiert auf solche Einstellungen. Masuro Emoto bewies in seinen Wasserkristallbildern die sofortige Auswirkung eines starken Gedankens auf die Kristallbildung. Dunkelfeldmikroskopie bestätigt diese Wirkung im Blut. Wenn das so ist, können wir dann das Wohlbefinden und unsere Zukunft ändern, in dem wir unsere Einstellungen reflektieren und bewusst entscheiden, welche neuen Gedankenmuster in Fleisch und Blut übergehen sollen?

Blut – die Daten- und Substanz- autobahn

Das Blut ist Träger der Lebenskraft. Es steht in konstantem Kontakt zu allen Organen des Körpers und er- füllt lebenswichtige Funktionen. Dieser Fluss bewegt sich aus eigener Kraft. Er wirbelt Nährstoffe, Sauerstoff, Kohlendioxid, Atemfermente, Endprodukte des Stoffwechsels und Wärme durch das gesamte System bis hin zur entferntesten Zelle.

  • Blut reguliert den Säure-Basen-Haushalt, die Wärmeregulation und den osmotischen Druck.
  • Blut führt zu einem ausgeglichenen inneren Milieu, der Homöostase.
  • Die körpereigene Abwehr benutzt das Blut für laserscharfe Überwachung, Angriff und Verteidigung.
  • Blut ist Spannung und Entspannung. In dem geschützten Umfeld der Milz dürfen Blutzellen studieren, während im Hochleistungsorgan der Niere das Blut unter großem Druck durch Milliarden Glomeruli gepresst wird.
  • Blut sendet wichtige Signale für Organwachstum und Homöostase. Nervensignale werden über das autonome Nervensystem an das Gehirn geleitet.
  • Blut speichert sämtliche lebenswichtige Informationen und reagiert blitzartig auf emotionale, psychische und mentale Situationen. 

  • Im Rhythmus des schlagen- den Herzens und der Pulswelle spiegeln sich alle Organe wider. 

  • Blut ist Spiegel unseres Denkens und Fühlens. Jede der Milliarden Blutzellen hat eine eigene Sendefrequenz. Die DNS ist der Empfänger. 

  • Blut reagiert auf elektromagnetische Felder des Herzens und der Umwelt. Wo Blut hinkommt, kommt Leben. Blut trägt das Gestern, das Heute und das Morgen.? 


blut-strunz

»Ich zeige, welche Spitzenleistungen das Blut in unserem Körper vollbringt – wenn man ihm die richtigen Bausteine gönnt. Ich erzähle Geschichten aus meiner Praxis, die sich anhören wie Wunderheilungen, tatsächlich aber nichts anderes als das Ergebnis gesunder Blutwerte sind. Und ich erkläre, wie sich gesunde Blutwerte erreichen lassen – durch einfaches ›Bluttuning‹ mit Mikronährstoffen.« Ulrich Strunz

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