Hautkrebs – Wie kann ich mich davor schützen?

Was ist Hautkrebs?





HautkrebsHautkrebs entsteht, wie jeder Krebs, durch die unkontrollierte Teilung von Zellen – in diesem Fall Zellen der Haut.Hautkrebs beginnt häufig mit einer farblichen Veränderung der Haut, manchmal bilden sich Erhebungen, manchmal auch kleine schuppige Stellen. Dabei ist es – besonders für den Laien – nicht einfach, den Hautkrebs zu erkennen, besonders wenn man viele Pigmentmale hat. Die meisten Pigmentmale (auch Muttermale oder Leberflecken genannt) sind harmlos. Manchmal verändern sich die Hautstellen aber krankhaft und werden zu Krebs.

Welche Typen von Hautkrebs gibt es?




Viele Menschen denken bei Hautkrebs sofort an den sog. „schwarzen Hautkrebs“, in der Fachsprache „Malignes Melanom“ genannt. Dieser Hautkrebstyp – bei dem wiederum mehrere Unterformen unterschieden werden – kommt relativ selten vor, ist aber besonders aggressiv. Verglichen mit anderen Hautkrebstypen bleibt der schwarze Hautkrebs oft nicht lange auf die Haut beschränkt, sondern greift relativ früh auf andere Organe über (Metastasenbildung) und kann diese nachhaltig schädigen. Deshalb ist es wichtig, dass das Melanom so früh als möglich erkannt wird.
Im Vergleich viel weniger bekannt ist der umgangssprachlich sogenannte „helle Hautkrebs“ (manchmal auch als „weißer“ Hautkrebs bezeichnet). Von den Bezeichnungen darf man sich nicht in die Irre führen lassen. „Schwarzer“ Hautkrebs kann durchaus auch braun sein, „heller“ Hautkrebs ist keineswegs immer weißlich, sondern oft rosa, rot oder auch bräunlich. In den meisten Fällen ist er aber heller als ein Malignes Melanom und vor allen Dingen viel weniger aggressiv. Helle Hautkrebsformen greifen nur selten auf anderen Organe über und sind in der Regel gut behandelbar. Aber auch hier gilt: je früher der helle Hautkrebs erkannt wird, umso besser. Denn oft kann dann eine Operation, die oftmals Narben hinterlässt, vermieden werden.

Woran erkennt man schwarzen Hautkrebs? 





Schwarzer Hautkrebs ähnelt harmlosen Pigmentmalen. Bei der Erkennung hilft die ABCDE-Regel:


  • A wie Asymmetrie: Das Mal ist asymmetrisch (unregelmäßig) geformt, also nicht oval oder rund.
  • B wie Begrenzung: Der Rand des Mals ist ungleichmäßig, der Übergang zur „normalen“ Haut ist nicht deutlich abgegrenzt, sondern fransig, unscharf oder zackig.
  • C wie Colorierung: Die Färbung des Mals ist unterschiedlich, es kann auch ungewöhnliche Farbbestandteile (blau, rot, violett) haben.
  • D wie Durchmesser: Ein bereits vorhandenes Mal wird größer, besonders größer als 6 mm. Melanome, die nicht aus einem Muttermal hervorgehen, sind aber oft kleiner als 6 mm.
  • E wie Entwicklung: Das Mal verändert sich in Form, Begrenzung, Farbe und/oder Größe; es juckt, nässt oder blutet oder bildet Schorf, die Oberfläche wird erhaben.

Wann und wo tritt schwarzer Hautkrebs auf?




Das maligne Melanom (schwarzer Hautkrebs) ist die seltenste Hautkrebsform, allerdings werden sie auf der ganzen Welt in den letzten Jahren zunehmend häufiger festgestellt. Er ist der Hautkrebs mit der mit Abstand höchsten Sterblichkeitsrate. Am häufigsten erkranken Menschen zwischen 45 und 60 Jahren. Die Häufigkeit von schwarzem Hautkrebs hängt stark von der Region ab: Besonders stark betroffen sind hellhäutige Menschen in Neuseeland und Australien. Im Vergleich dazu bekommen Afroamerikaner nur ganz selten schwarzen Hautkrebs. Offenbar besteht ein Zusammenhang zwischen UV-Strahlung und schwarzem Hautkrebs. Allerdings kann schwarzer Hautkrebs überall entstehen, sogar dort, wo die Sonne kaum hinkommt: Auf der von dichtem Haar bedeckten Kopfhaut, an Schleimhäuten der Genitalien, an den Fußsohlen oder unter den Nägeln. Am häufigsten entsteht er am Rumpf und an Armen und Beinen. 



Wie erkenne ich hellen Hautkrebs?



Für den Laien ist es schwer, hellen Hautkrebs zu erkennen, denn er kann sehr unterschiedlich aussehen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen dem Spinaliom (auch spinozelluläres Karzinom, Plattenepithelkarzinom oder Stachelzellkrebs genannt) und dem Basaliom (auch Basalzellkarzinom genannt). Das Basaliom kann knotig, eben, vernarbt oder geschwürartig sein, die Farbe ist meist hautfarben bis rötlich. Spinaliome variieren von warzenartig über nässend  bis hin zu schuppig oder krustig, können innerhalb weniger Wochen stark wachsen und neigen oft zu Blutungen. Sie sind oft rötlich, können aber auch braun sein.
Bei der Erkennung ist es hilfreich zu wissen, dass der weitaus größte Teil der Basaliome in dem Bereich zwischen Haaransatz und Oberlippe auftritt. Etwa 15 % der Basaliome sind an der Ohrmuschel, an der behaarten Kopfhaut und im unteren Gesichtsdrittel zu finden. Nur etwa 5 % der Basaliome liegen am Rumpf oder an Armen und Beinen. Auch Spinaliom treten überwiegend im Gesicht und auf den Handflächen auf. Beide Krebsformen treten damit vornehmlich an Körperstellen auf, die besonders stark der Sonne ausgesetzt sind. Nicht ohne Grund, denn unzureichender Sonnenschutz gilt als Hauptursache für das Entstehen von Hautkrebs.

Wie gefährlich ist heller Hautkrebs?

Der helle Hautkrebs ist viel weniger gefährlich als der schwarze Hautkrebs. Denn anders als das Melanom bilden beide Formen des hellen Hautkrebses nur selten Metastasen, greifen also kaum auf andere Organe über. Aber auch der helle Hautkrebs kann tief ins Gewebe eindringen und das Gewebe unwiederbringlich zerstören. Außerdem kann der helle Hautkrebs an Stellen auftreten, an denen eine operative Entfernung schwierig ist (z.B. Augen, Nase, Ohr) oder sichtbare Narben hinterlässt. Deshalb ist Früherkennung und Vorbeugung auch im Falle des weißen Hautkrebses sehr wichtig.




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Empfehlung:

Auf Früherkennung und Vorbeugung achten

Für alle Hautkrebsarten gilt:

Je früher die Behandlung beginnt, umso besser. Zur Früherkennung bieten Hautärzte Kontrolluntersuchungen an (Screening). Wenn Sie gesetzlich krankenversichert sind, haben Sie ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre einen Anspruch auf diese Untersuchung. Beim Screening betrachtet der Arzt die gesamte Hautoberfläche inklusive der Kopfhaut und der sichtbaren Schleimhäute.
Neben der Früherkennung kommt es vor allem auf die Vorbeugung an. Fachleuchte sind sich einig, dass die Sonneneinstrahlung ein zentraler Faktor bei der Entstehung von Hautkrebs ist. Ganz wichtig ist dabei der Sonnenschutz: Schützen Sie sich unbedingt vor Sonnenbrand! Dabei können Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor helfen. Außerdem ist in Apotheken ein spezielles Produkt zur Vorbeugung von hellem Hautkrebs erhältlich. Besonders Menschen, die ein erhöhtes Risiko für Hautkrebs haben, sollten es mit dem Sonnenschutz sehr genau nehmen./box]

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Was erhöht das Risiko für Hautkrebs?



Die Sonne ist der Risikofaktor Nummer eins bei der Entstehung von Hautkrebs. Sonnenlicht enthält UV-Strahlung, die die Haut nicht nur schneller altern lässt und Sonnenbrand verursacht, sondern auch Krebs hervorrufen kann. Die beste Vorbeugung ist es daher, einen Sonnenbrand stets zu vermeiden und auf starkes Bräunen der Haut zu verzichten. Das gilt besonders dann, wenn man einen oder mehrere der anderen Risikofaktoren aufweist:


  • Aufenthaltsort: In Australien erkranken mehr Menschen an Hautkrebs als in Europa. Wer sich an Orten mit hoher Sonnenscheindauer und hoher Strahlungsintensität aufhält und/oder beruflich viel im Freien ist, sollte besonders auf guten Sonnenschutz achten
  • Hauttyp:Menschen mit heller Haut haben ein höheres Risiko als Menschen mit dunkler Haut.
  • Solarium:Solarien sind ebenso mit Vorsicht zu genießen wie das natürliche Sonnenlicht.
  • Pigmentmale:Menschen mit vielen und/oder großen Muttermalen haben ein erhöhten Risiko für Hautkrebs erkranken häufiger an Hautkrebs. Auch ungewöhnliche oder große Male machen Hautkrebs wahrscheinlicher.
  • Erbliche Vorbelastung:Wenn Blutsverwandte an Hautkrebs erkrankt sind,  ist es wahrscheinlicher, dass man selbst erkrankt.
  • Alter:Das Risiko für Hautkrebs steigt mit dem Lebensalter. Meistens erkranken  Menschen  in der zweiten Lebenshälfte.         

Hautkrebs-Wie kann ich mich davor schützen?   

Zweifelsfrei erwiesen: Durch den Verzehr bestimmter Lebensmittel kann man das Krebsrisiko reduzieren! Die beiden Molekularmediziner präsentieren ihre aufsehenerregenden Forschungsergebnisse und zeigen, mit welchen Nahrungsmitteln man die besten Ergebnisse erzielen kann. Welche Heilkräfte in Brokkoli, Heidelbeeren oder Zitronen stecken, wird leicht verständlich vermittelt und durch viele Abbildungen, Infokästen und Grafiken veranschaulicht.                

 

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