Ich will gesund sein…

Das, was man trainiert entwickelt sich. 

Ich will gesund seinMachen Sie noch ein kleines Experiment zum Thema: „Ich will gesund sein“  Eine Übung mit der poetischen wissenschaftlichen Bezeichnung „Fressen“.  

Mit geschlossenen Augen erinnern Sie sich an eine riesige reife Bengalische Nuss, öffnen den Mund und beissen ein Stück ab, es darf ruhig ein Größeres Stück sein! Kauen Sie, kauen Sie, meinetwegen bis zum jüngsten Tag!

Und hat’s geklappt? Ich weiss genau, welche Frage in Ihrem Kopf aufgetaucht ist. Was ist eigentlich eine Bengalische Nuss?

Als Mann sage Ihnen bedeutungsvoll und delikat: Weiss der Teufel, was eine Bengalische Nuss ist! Wenn ich es wüsste, hätte ich sie bestimmt beschrieben. Die Nuss habe ich selbst erfunden!

Wenn Sie sich das Ziel setzen „Ich will gesund sein„, reagiert Ihr Organismus mit dem gleichen Unverständnis, wie Sie auf die „Bengalische Nuss“ reagiert haben und fragt: Was ist denn das? Chef, erkläre, was du willst! Beschreibe es mir in einer verständlichen Sprache.

Ich will gesund sein…

Warum hat der Organismus auf die Zitrone reagiert? Weil Sie, wenn Sie an Zitrone denken, in erster Linie an Umfang, Gewicht, Farbe, Geruch denken, stimmt’s? Der Unterschied liegt also darin, dass ein kranker Mensch, der sagt, dass er gesund sein will, seinen Organismus in eine Sackgasse führt. Es läuft darauf hinaus, dass er etwas will, was er nicht kennt.

Jede Ihrer Aussagen wie „Ich will gesund sein“ wird vom Organismus aufgenommen wie „ich du nix verstehen“. Er fragt: „Sag, was willst du? Zeig mir, was ich tun soll!“ Das Wort „Gesundheit“ ist für ihn Abrakadabra.

Weil es zum zweiten Signalsystem, dem System der Sprache, gehört, das in Bezug auf die Genesung sehr schwach wirkt.

Ich will gesund seinWenn Sie willentlich ein Bild der Genesung herstellen und Freude darüber empfinden, dass Sie gesund werden, beginnen Sie bewußt den Organismus zu lenken, weil Sie ihm eine konkrete Aufgabe erteilen. Und er ist gezwungen, sich ohne auszuscheren Ihrer Aufgabe zu unterwerfen und den Auftrag auszuführen.

Im „Bild der Zitrone“ haben Sie überhaupt nicht an den Speichel gedacht, die Reaktion kam ganz von selbst. Der Organismus reagiert auf ein Bild.

Der Schluss ist folgender: Gedanke und Bild haben eine konkrete, materielle Kraft. Das heißt, mit Hilfe eines Bildes nehmen Sie den ganzen Organismus unter Ihre Führung. Das ist das erste Gebot.

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