Vitamin B und Co-Faktoren und das Moralvitamin

Vitamin B und Co-Faktoren

Die einzelnen Vitamin B der „B-Familie“ sind chemisch sehr unterschiedlich zusammengesetzt und sie erfüllen auch unterschiedliche therapeutische Aufgaben.

Was macht Vitamin B  dann zu Mitgliedern einer Familie? Vitamin B   

Als die Nährstoffwissenschaftler in den 20er und 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts die Zusammensetzung der Nahrung und ihren Zusammenhang mit den Körperfunktionen untersuchten, entdeckten sie die Gemeinsamkeiten der B-Vitamine:

  1. Alle B-Vitamine haben mit der Energieversorgung des Körpers zu tun, d.h. mit der Gewinnung von “Brennstoffen” aus den in der Nahrung enthaltenen Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten.
  2. Als Bestandteil von Nahrungsmitteln treten die B-Vitamine gemeinsam auf. Dieser natürliche Zusammenhang gewährleistet die optimale Funktion der B-Vitamine für den Energie-Stoffwechsel.

Ein Mangel an B-Vitaminen führt aber immer zu Leistungsabfall, Müdigkeit und einem geschwächtem Nervenkostüm. Man tut gut daran, auf ausreichende Versorgung mit allen B-Vitaminen zu achten, besonders in Zeiten erhöhten Leistungsdrucks und nervlicher Beanspruchung.

Das Moral-Vitamin – B 1 Thiamin – “

Das Vitamin B1 erfüllt vielfältige Aufgaben im Körper, vom Wachstum bei Kindern bis zur Hilfe gegen Reisekrankheit und bei der Behandlung von Gürtelrose. Ausserdem unterstützt Vitamin B1 die Energieproduktion, den Kohlenhydrat-Stoffwechsel und die gesunde Funktion von Muskeln und Nerven. Wie alle B-Vitamine ist es neurop, d.h. wichtig für die Funktion des Nervensystems.

Die hervorragendste Eigenschaft des Vitamins ist indessen seine Fähigkeit, die geistige Einstellung des Menschen positive zu beeinflussen.

Man hat es deshalb auch das Moral-Vitamin” genannt.Vitamin B

Für viele Menschen ist Vitamin B1 eine unverzichtbare Hilfe bei der Bewältigung von belastenden Situationen wie Krankheiten, Angstzuständen (Prüfungsängsten, Phobien), traumatischen Zuständen z.B. nach Operationen. Es fördert dann eine positive Grundhaltung, die die glückliche Bewältigung solcher Situationen oft erst möglich macht oder doch erheblich erleichtern kann.

Vielen Kindern hilft das Vitamin B1 , Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten besser zu bewältigen. Bei amerikanischen Schulkindern mit Thiamin-Mangel wurde eine Verbessserung der Lernfähigkeit bis zu 25% festgestellt, nachdem der Vitaminspiegel auf einen gesunden Stand gebracht wurde.

Die Kinder konnten sich besser konzentrieren, klarer denken und schneller reagieren.

Eine Ursache verminderter Gehirnfunktionen, Lernschwierigkeiten und Nervenschäden, nicht nur bei Kindern, ist die schleichende Vergiftung durch Blei.

Thiamin hilft dabei den Organismus von diesem Schwermetall zu entgiften.

Der normale Bedarf eines gesunden Erwachsenen wird mit 50 – bis 100 mg abgedeckt. Im therapeutischem Bereich werden (z.B. bei psychischen Störungen, Alzheimer-Krankheit oder neurologischen Störungen) bis 400mg pro Tag verabreicht.

Die Tagesdosis an Vitamin B1 kann beispielsweise über die Aufnahme der folgenden Lebensmittel gedeckt werden:

  • 50 Gramm Sonnenblumenkerne
  • 100 Gramm Schweinefleisch
  • 200 Gramm Haferflocken
  • 200 Gramm Wildreis
  • 200 Gramm Sojabohnen
  • 300 Gramm Scholle oder Thunfisch

Wie bei allen B-Vitaminen gilt, dass sie am besten mit den anderen B-Vitaminen genommen werden.

Die weiteren einzelnen B-Vitamine werden im folgenden Beiträgen ausführlich beschrieben>>>

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