Sind die Vitamin-Präperate sicher?

Was bedeuten die Nährstoffbedarfs-Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (D.G.E.)?

Was den täglichen Bedarf an Vitamin-Präparate  etc. laut D.G.E. angeht, so wird eigentlich von Mindestmengen ausgegangen, also von Mengen, die typische Mangelkrankheiten wie beispiels-weise Skorbut als Folge von Vitamin-C-Mangel verhindern können. Sind die Vitamin-Präparate sicher?

Es geht aber heute nicht mehr um Skorbut, sondern  um   die Anpassung   der   Nährstoffzufuhr   an   stark   veränderte Lebensbedingungen.

Bleiben wir bei   Vitamin C .   Die   D.G.E   empfielt 75 mg täglich für Jugendliche und Erwachsene. In der orthomolekularen Nährstoffwissenschaft werden durchgehend mindestens 1000 mg täglich empfohlen.

Linus Pauling, der Begründer der orthomolekularen Medizin, empfahl täglich 10 bis 18g Vitamin C, also das 130 bis 240 fache der von der D.G.E. empfohlenen Menge. Er nahm selber in den letzten 30Jahren seines Lebens Tag für Tag – neben anderen Mikronährstoffen nicht weniger als                    18g Vitamin C und ist, wie er sagte, seitdem nie mehr krank gewesen.“ Der zweifache Nobel-preisträger, eine beeindruckende Persönlichkeit, bis zu seinem Tode aktiv wissenschaftlich tätig, starb 1994 in seinem 93. Lebensjahr.

Wie sollen die Vitamin-Präperate  dosiert werden?

Die Beispiele zeigen, wie breit das Dosierungs-Spektrum ist. Deshalb sollte man bei der Dosierung der Vitalstoffe auch viel stärker lernen, wieder auf die eigene Intuition zu vertrauen, statt nur einen – hypothetischen – Tagesbedarf zu errechnen. Die auf den Etiketten angegebene Gebrauchsempfehlung stellt eine Orientierung dar, die den durchschnittlichen Tagesbedarf an den auf in der Zutatenliste genannten Vitalstoffen in etwa abdeckt (dabei ist berücksichtigt, dass wir uns nicht ausschließlich von diesen Präparaten ernähren). Diese Dosierung sollte der Verwender als Ausgangspunkt betrachten. Er wird dann beim Gebrauch der Präparate selber immer besser wahrnehmen lernen, ob die Dosierung – abhängig von seiner „biochemischen Individualität“ oder von den zu behebenden Störungen zu steigern oder zu verringern ist. Der Körper gibt die Antworten.

Sind die Vitamin-Präperate sicher?

Auch wenn die Dosierung verdoppelt wird, ist der Gebrauch von Nährstoff-Präparaten unbedenklich. Erinnern wir uns, es handelt sich um orthomolekulare (körpereigene) natürliche Substanzen. Ängstlichkeit ist hier also unangebracht. Ermutigen Sie sich selbst, auf die Bedürfnisse Ihres Körpers wieder hören zu lernen und selbst die Verantwortung für Ihre Gesundheit zu übernehmen. Der Umgang mit Vitalstoffen bietet ein wirklich faszinierendes Űbungsfeld für eine optimal Gesundheitspflege.

Therapeutische   Mega-Dosierungen   (etwa   ab   dem   10fachen   der   in   der Gebrauchsempfehlung genannten Menge über einen längeren Zeitraum) zur Behandlung spezifischer Beschwerden sollten, wie schon erwähnt selbstverständlich nur in Absprache mit dem Therapeuten erfolgen. Das Gleiche gilt, wenn Medikamente genommen werden müssen, z. B. bei Herzerkrankungen oder Diabetes. Oft kann durch den gezielten Einsatz von Nährstoffen die Dosierung der Medikation verringert werden. Vitamine sind obwohl allein der bloße Verdacht des Falles einer schädlichen Wirkung zu gewaltigem Medien-Donner führt ausserordentlich sichere Substanzen. Nebenwirkungen sind selten und durchweg leicht korrigierbar. Dagegen kommen durch vermeidbare medizinische Kunstfehler und durch ordnungsgemäß verschriebene und den Anweisungen entsprechend eingenommene Arzneimittel allein in den USA jährlich zwischen 90.000 und 160.000 Menschen um.

Nach Angaben des „Journal of the American Association JAMA“ ist dieses dort inzwischen die vierthäufigste Todesursache.  

Sie können Vitamine und andere Mikronährstoffe vertrauensvoll zur Erhaltung oder Verbesserung Ihrer Gesundheit einsetzen. Lassen Sie sich hinsichtlich der Dosierung von den DGE-Empfehlungen nicht irritieren. Die DGE Werte beziehen weder einen erhöhten Bedarf noch vorbeugende Aspekte ein. Sie stellen allenfalls ein Minimum dar, das auf keinen Fall unterschritten werden sollte. Die meisten Nährstoffwissenschaftler geben für Gesunde das 5 bis–8fache der DGE-Werte als optimale Zufuhrempfehlung an und zwar auf Dauer. Kurzfristig können auf ärztliche Weisung – diese Werte um ein vielfaches überschritten werden.

Wenn Sie Medikamente verordnet bekommen haben, beispielsweise den Blutzucker regulierende Mittel oder Cholesterinsenker, kann der zusätzliche Einsatz von Mikronährstoffen bewirken, dass die Dosierung dieser Medikamente verringert werden kann (in vielen Fällen wird sogar der Einsatz unnötig werden). Verfolgen Sie also die Entwicklung Ihrer Blutwerte und sonstiger Parameter in Zusammenarbeit mit Ihrem Therapeuten.

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